Wondeye

Die Geschichte von Wondeye

 

Wondeye kommt aus dem Norden des Landes und als seine Eltern beide an Aids gestorben waren, schickte man ihn zu seiner Tante nach Addis Abeba. Diese aber lebte selbst mit ihren eigenen zwei Kindern vom Betteln und konnte ihn nicht ernähren.

Wondeye, als er zu uns kam, mit seiner Tante und ihren beiden Kindern.

So schickte sie auch Wondeye jeden Morgen auf die Straße zum Betteln.Er sollte sich dazu unter eine schmutzige Decke legen und nur eine Hand herausstrecken.

Wenn nicht genug Geld zusammenkam, gab es Ärger. Er durfte nicht zur Schule gehen und wurde nicht als gleichwertiges Familienmitglied behandelt.

Eine Mitarbeiterin der Regierung entdeckte Wondeye auf der Straße und fragte ihn, ob er nicht lieber in die Schule gehen wolle; er war zu dem Zeitpunkt schon acht Jahre alt.

Voll Freude sagte er Ja, aber er sollte ja täglich das Geld zuhause abgeben

Wondeye ist glücklich, nun zur Schule gehen zu können.

Die Frau stellte dann den Kontakt zu uns im Kinderhaus Ethiopia Arise her und wir nahmen den Jungen in unser Programm auf, stellten die Schuluniform und übernahmen auch alle weiteren Kosten.

Der Tante boten wir zusätzlich eine finanzielle Unterstützung an. Mittags kam Wondeye zu uns ins Kinderhaus, um seine Mahlzeiten einzunehmen.

Obwohl er keinerlei Vorbildung hatte, wurde er auf Anhieb Bester in seiner Klasse von 60 Kindern und bis heute ist er das geblieben, nun schon in der dritten Klasse. Er lebt noch immer bei seiner Tante und es ist eine Freude zu sehen, wie positiv er sich entwickelt hat.

Er profitiert sehr vom Samstagsunterricht und kann spielend den Stoff seiner Kameraden, die zu einer teuren Privatschule gehen, aufnehmen und mit ihnen mithalten.

Wondeye gibt Zeugnis über sein Leben und wie wichtig ihm Schule geworden ist.

Er ist ein gutes Beispiel dafür, wie kostbare Kinder um ihr Potenzial beraubt werden und es nicht entfalten können.

Danke für alle Patengeber, die uns erlauben, dem abzuhelfen.